Ich habe ein seltsames Problem.
Wenn ich meinen Laptop mit Qubes OS hinter den VPN-Router hänge, dann habe ich keine Internetverbindung (weder per LAN noch per WLAN).
Andere Geräte an diesem VPN-Router (MacBook, Handy) funktionieren einwandfrei.
Verbinde ich Qubes OS direkt mit der FritzBox funktioniert die Internetverbindung einwandfrei.
Im Backend des VPN Routers wird Qubes OS als Gerät angezeigt und bekommt eine IP (DHCP) zugewiesen. Diese sehe ich auch in sys-net.
Ein “ping -c 5 1.1.1.1” in der sys-net meldet 100% packet loss.
Hmm, vermute, dass sys-net mit den (vergebenen) IPs vom VPN nicht klarkommt. Was sagt denn ein Ping auf die eigene VPN IP (die sys-net bekommt) und ein Ping auf die VPN Router IP ? Gehen diese beiden denn sauber?
…dann muss irgendwas im Routing falsch sein. Mal probiert, ob Google.de z.B. über seine IP (https://172.217.18.3) zu erreichen ist?
In den Netzwerkeinstellungen vom sys-net kann man bei der Verbindung auch noch DNS Server eintragen - das schon probiert?
Das Problem taucht nur auf, wenn ich über den VPN Router ins Internet gehe. Alle anderen, an den VPN Router angeschlossenen Geräte funktionieren auch einwandfrei.
Wenn ich Qubes OS direkt mit der FritzBox verbinde, habe ich Internetzugriff.
Ich habe keine Firewallregeln eingestellt.
Ich habe Qubes OS erst gestern installiert, ist also alles unangetastet.
Denke, genau das ist das Problem. Der Router spuckt irgendwelche 10er IPs aus, die evt. sehr denen des Qubes Systems ähneln und so kommt der dann ins Straucheln, weil in sys-net irgendwo hinterlegt ist, dass 10er Adressen nicht nach draußen gehen… blabla - einmal dumm rumgesponnen!
Die 10er Adressen in Qubes sind interene IPs für die Verwaltung und Adressierung intern. Die werden von keinem externen Router vergeben.
Das Problem ist gelöst. Ich hatte die “Kindersicherung” aktiviert und den neuen Laptop (QubesOS) nicht eingetragen. Für alle nicht eingetragenen Geräte war das WAN gesperrt.